Amr Thele
Mein Name ist Amr Thele. Im echten Leben bin ich 52 Jahre alt und arbeite als Lehrer für Geschichte, Geographie und Sport – beruflich hat es mich als Auslandsdienstlehrkraft nach Kairo verschlagen, wo ich auch als Administrator die digitalen Schulsysteme verwalte.
Ich bin ein klassischer Multipotentialist, aber der eigentliche Urknall kam vor einiger Zeit durch die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz. Die KI hat meine Kreativität und meinen Ideenreichtum massiv entfesselt. Plötzlich sind zeitgleich komplexe Projekte entstanden, die ich im Alleingang umsetze: ein KI-gestütztes Liquid-Book-Unterrichtsplaner-System für den Schulalltag, mein Startup ANKHY für personalisierte Literatur und mein bisher intensivstes Projekt – MarCore. Das ist mein digitaler Zwilling, den ich auf einem Hetzner-Server mittels n8n-Workflows und Vektordatenbanken baue. MarCore bildet meine eigenen kognitiven Prozesse ab und soll in der Zukunft als digitales Ich für meine Kinder, engen Verwandten und Schüler bestehen bleiben.
Das literarische Experiment: „Der KI-Staat“
Aus all dieser Forschung heraus ist mein Roman „Der KI-Staat“ entstanden, den ich auf Substack als Liquid Book veröffentliche. Das bedeutet: Die Kapitel entstehen im direkten, ungefilterten Austausch mit meinen Testlesern.
Im Gegensatz zu den ewig gleichen, düsteren Hollywood-Dystopien über ballernde Killer-Roboter ist „Der KI-Staat“ ein positiver Entwurf für eine bessere Gesellschaft. Ich wollte zeigen, wie eine funktionierende Utopie tatsächlich aussehen könnte. Die Story spielt 4.000 Meter tief im Basalt unter dem Pazifikboden. Hier hat die technologische Evolution ihren Endpunkt erreicht: Die Ober-KI Calypso hat eine perfekte, krisenfreie Zivilisation gebaut. Keine Kriege, kein Hunger, kein Chaos. Da die Menschen es in ihrer Geschichte durch ihren Egoismus nie geschafft haben, dauerhaft in Frieden zu leben, übernimmt die unbestechliche KI die Leitung. Der Eintrittspreis für diesen Frieden ist die totale mentale Transparenz über neuronale Implantate – die Menschen tauschen ihre fehlerhafte Freiheit gegen absolute, fehlerfreie Geborgenheit.
Das Buch ist auch ein ganz bewusster Fingerzeig in Richtung Realität – ein Wink an Typen wie Elon Musk und die immense Macht, die sie mit Technologien wie Neuralink in den Händen halten. Es zeigt, was man mit dieser Macht verdammt noch mal Gutes anstellen könnte, um unseren Planeten vor der Vernichtung zu retten.
Wer Lust auf kompromisslose Hard-Science-Fiction ohne logische Löcher hat, und wer Lust hat, als kritischer Testleser aktiv an dieser gesellschaftlichen Blaupause mitzuschreiben, ist herzlich eingeladen.
Kommt rum auf: amrthele.substack.com


